Eine Idee lernt Tanzen

Von 2003 bis 2006 habe ich in Wien gelebt und gearbeitet.
Während dieser Zeit habe ich an ganz vielen, traditionellen Bällen in Wien teilgenommen. So zum Beispiel am bekannten Schwulen– und Lesbenball – auch der Jägerball bleibt mir in unvergesslicher Erinnerung.
Die Atmosphäre knistert in einem so schönen Saal, wie er im Parkhotel Schönbrunn anzutreffen ist. Da liegt ein Zauber in der Luft! Ich war sehr beeindruckt...
Getrieben von der Passion, so ein Erlebnis auch in der Region Basel zu organisieren, fand 2006 der 1. Sommernachtsball statt.

Sommernachtsball 2006 und 2007

Die ersten beiden Sommernachtsbälle in der Region standen noch unter dem Patronat des Hotel Gasthof zum Ochsen in Arlesheim. In den schönen, holzverkleideten Räumen im 1. Stock durfte ich das erste Mal 30 Paare begrüssen. Sie können sich vorstellen, wie nervös ich war, die erste Ansprache hier zu halten an „meinem“ Ball, hier wieder in meiner Heimat Basel. Beide Male gab es im Ochsen wunderbare Buffets, frisch zubereitet vom Küchenteam unter der Leitung von Ralph Schafferer.
Die vielen positiven Rückmeldungen haben mich und das Ochsenteam damals motiviert, eine zweite Auflage zu wagen. Der zweite Ball war dann sogar ausverkauft. Es ist mir gelungen, eine spanische Tänzerin mit Gitaristen zu organisieren. Ein kleines Novum und Highlight. Aber machen Sie sich doch am besten ein Bild davon. (Zur Bildergalerie)

Sommernachtsball 2008 – „Standardtanz meets Thailand“

Der Sommernachtsball wurde erwachsen! Der dritte Ball fand in der Elisabethenkirche in Basel statt. Es war ein grosses Wagnis, diese Kirche als Veranstaltungsort zu wählen. Einerseits sind die Mietkosten relativ hoch, und die Unsicherheit war, ob die Location bei den Gästen ankommt? Meine Sorgen waren unbegründet. Natürlich lässt sich eine Kirche nicht mit einem Ballsaal vergleichen, aber die Atmosphäre ist einzigartig in dieser Kirche. Den Apéro genossen die 45 Paare auf der Empore des Schiffes der Kirche. Während des ganzen Abends gab es einen Barbetrieb, eine Eingangskontrolle und ein wunderbares thailändisches Buffet, unter der Leitung von Pad Jenzer. Der Ball war ein voller Erfolg. Sehen Sie selbst. (Zur Bildergalerie)

Sommernachtsball 2009 – „Standardtanz meets Greece“

Die Elisabethenkirche war reserviert. Die Organisation des Sommernachtsballes lief bereits auf Hochtouren. Die ersten Bestätigungen für den Anlass in der Elisabethenkirche waren bereits verschickt. Etwas spät realisierte ich, dass am selben Wochenende auch das Jugendkulturfestival in Basel stattfand. Sehr bald wurde mir daraufhin bewusst, dass diese beiden Anlässe nicht zusammen korrespondierten. So war es ein Wunder, dass alle Gäste mit mir zusammen den Ball im Kleinbasel genossen – im Wettsteinhof. Der Apéro wurde gemütlich im Garten des Hauses eingenommen. Obwohl jederzeit damit gerechnet werden konnte, hat es nicht geregnet an diesem Abend. Aber es war sehr heiss. Daraufhin begab man sich in den ersten Stock, wo ein wunderbarer Parkettboden auf die Tanzbegeisterten wartete. Im Parterre glänzte ein griechisches Buffet. Das reichhaltige Buffet wurde uns von der Griechischen Terverne in Münchenstein geliefert. Auch hier wurde dieses Angebot durch einen Barbetrieb ergänzt. Überrascht wurden die Gäste dieses Mal von einer griechischen Tanzgruppe. Die Art und Weise, wie uns diese Art von Lebensgefühl vorgetanzt wurde, war wunderbar. Kommen Sie mit nach Griechenland. (Zur Bildergalerie)

Sommernachtsball 2010 – „Standtardtanz meets Southafrica“

Dieses Jahr wurden die Tische wieder in der Elisabethenkirche gedeckt. Vorgängig gab es den Apéro auf dem Pyramidenplatz des Theaters Basel. Es war ein richtig warmer Sommerabend. Leider konnten sich nicht alle mit der afrikanischen Küche anfreunden – jene Gäste die es genossen haben, haben davon geschwärmt. Identisch wie in Afrika leuchteten an der Decke der Kirche in diesem Jahr 1000de von kleinen Sternchen.
Etwas vor Mitternacht übernahmen für eine halbe Stunde die Trommler aus Afrika und die Tänzerinnen aus Basel das Musikzepter. Die drei Trommler waren einfach fantastisch. Diese Truppe tanzt mit dem Herzen. Es war traumhaft schön.
In diesem Jahr besuchten 104 Personen den sommernachtsball. (Zur Bildergalerie)

Die Band

Die Zusammenarbeit mit „The Moody Tunes“ gestaltet sich sehr angenehm. Es ist eine Freundschaft daraus geworden.
Seit dem 1. Sommernachtsball begleiten Sie mich bei jedem Anlass. Bettina Urfer und Christian Müller stehen auch sehr beratend zur Seite und die Inputs und Erfahrungswerte sind immer entscheidende Faktoren, die zum guten Gelingen des Anlasses beitragen.
Unbestritten habe ich es auch Ihnen zu verdanken, dass wir diesen Anlass fünf Mal in Folge durchführen konnten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die gesamte Band. Ihr seid grossartig ! ! !
Erwähnen möchte ich auch die tolle Zusammenarbeit mit Sylli Stahel. Ihre Stimme harmoniert sehr gut mit der Band zusammen und das Publikum hat die Auftritte immer mit grossem Applaus verdankt. Werfen Sie einen Blick auf www.consensomusic.ch.

Die Sponsoren

Während fünf Jahren durfte ich auf dieselben Sponsoren zählen. Teilweise sind dabei interessante Gespräche entstanden und ich spürte auch den Glauben an das Projekt Sommernachtsball. In einer so schnelllebigen Zeit wie heute, betrachte ich das nicht als Selbstverständlichkeit. Ohne Unterstützung von fremder Seite wäre ein solcher Anlass heute privat nicht mehr umzusetzen. Vielen lieben Dank.

Tanzschule Fromm

Den ersten Tanzunterricht genoss ich mit 17 an der Tanzschule Fromm in Basel . Mein Tanzlehrer war Bernhard Urfer. Seither begleitet mich dieser Mensch durch mein Leben. Eine wunderbare Beziehung ist entstanden.
Als ich im Ochsen den ersten Sommernachtsball organisieren wollte, habe ich ihn um Rat gefragt. Bernhard hat sich die Sache angeschaut, und gesagt: „Das sollte gehen“. Das hat den Ausschlag gegeben, den Ball im Ochsen zu organisieren.
Ja, und seither sind schon wieder viele Tanzstunden vergangen und wir haben viel gelacht zusammen. Gleichzeitig möchte ich mich auch für die grossartige Unterstützung meiner Projekte bedanken. Dies war mir eine grosse Hilfe. Vielen lieben Dank ! ! !

Die Mitarbeiter

In den ersten beiden Jahren durfte ich natürlich auf die MitarbeiterInnen des Serviceteams vom Hotel Gasthof zum Ochsen zurückgreifen.

In den folgenden Jahren haben mich meine Freunde und meine Familie unterstützt.
Und dies ehrenamtlich.
Es gab einige Knacknüsse zu lösen. Und immer mal wieder eine Panne, wie zum Beispiel zu wenig Mineralwasser. Und immer hat das Team eine Lösung, oder auch Notlösung gefunden ;-)
Wir haben so viele schöne Momente erleben dürfen, zusammen. Es war streng, aber es macht grossen Spass. Wenn am Abend Sie, als unser Gast, den Ort verlassen, und uns sagen, es hat Ihnen gefallen und Spass gemacht – dann haben wir unser Ziel erreicht und die Mühen haben sich gelohnt!
An dieser Stelle ein grossartiges Dankeschön.

Speziellen Dank gebührt meiner Verlobten, Sylli Stahel. Seit Beginn weg war der Sommernachtsball ein Teil unserer Beziehung. Als wir uns kennengelernt haben, stand der Ball kurz davor. Es war wohl etwas vom ersten, dass ich Ihr erzählt habe. Ok, wir haben uns ja auch beim tanzen das erste Mal angeschaut. Aber Sylli war sofort Feuer und Flamme und hat mich immer wieder von neuem motiviert. Vielen Dank für Deine alljährliche grossartige Unterstützung.

Ohne Bruno Gambino wär ich all die Jahre so am Berg gestanden. Die eigentliche Seele des Sommernachtsballs. Immer zur richtigen Zeit am rechten Ort... Vielen herzlichen Dank ! ! !